Wir begrüssen
Technologie.
Wir stellen uns nicht gegen Maschinen, sondern fragen, wie ihr Nutzen möglichst vielen Menschen zugutekommt.
Technologie kann Arbeit verändern oder ersetzen. Gleichzeitig kann sie Ressourcen freisetzen, die bisher durch Arbeit gebunden waren.
Wenn Technologie mehr wirtschaftlichen Wert schafft, können wir einen Teil davon nutzen, um menschliche Möglichkeiten zu erweitern.
Denn menschliches Leben ist mehr als wirtschaftliche Produktivität.
Bildung, Entwicklung, Teilhabe, Beziehungen, Kreativität und die Fähigkeit, das eigene Leben zu gestalten, haben einen Wert, der sich nicht allein in Produktivität messen lässt.
Mehr Produktivität kann mehr sein als mehr wirtschaftlicher Ertrag. Sie kann Ressourcen freisetzen, mit denen Menschen neue Möglichkeiten erhalten.
Daraus entsteht eine einfache Idee: Ein Teil des durch Technologie geschaffenen wirtschaftlichen Wertes fliesst zurück in menschliche Möglichkeiten.
Diese Fragen entwickeln wir gemeinsam mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Charta richtet sich an Menschen, Institutionen und Unternehmen, die sich zu dieser Idee bekennen.
Wir stellen uns nicht gegen Maschinen, sondern fragen, wie ihr Nutzen möglichst vielen Menschen zugutekommt.
Mit diesen Möglichkeiten wächst auch die Verantwortung, sie sinnvoll zu nutzen.
Wir entscheiden uns, einen Teil dieses Fortschritts zu teilen.
Sie kann Bildung, Entwicklung, Teilhabe und neue Chancen ermöglichen.
Deshalb fördern wir Fähigkeiten, Beziehungen und Tätigkeiten, die Menschen stärken und neue Möglichkeiten eröffnen.
Was aus technologischer Wertschöpfung entsteht, soll sichtbar werden.
Was wirkt, soll überprüfbar sein.
Wir wollen einen glaubwürdigen Rahmen schaffen, der Unternehmen ermöglicht, ihre freiwillige Beteiligung am technologischen Fortschritt sichtbar zu machen.
Aus einer freiwilligen Idee soll ein verlässlicher Standard werden.
Dafür entwickeln wir gemeinsam klare Prinzipien: beitragen. investieren. Wirkung zeigen.
Unternehmen können einen Teil des durch Automatisierung und Produktivitätssteigerung geschaffenen wirtschaftlichen Mehrwerts freiwillig zurückführen.
Nicht als Steuer. Nicht als Pflicht. Sondern als bewusste Entscheidung.
Der Weg vom technologisch geschaffenen Wert zur menschlichen Wirkung soll einfach verständlich und nachvollziehbar sein:
Aus dem zusätzlichen wirtschaftlichen Wert, der durch Automatisierung und Produktivitätssteigerung entsteht.
In den Human Value Fund und von dort in überprüfte Projekte, die menschliche Möglichkeiten erweitern.
Menschen erhalten neue Möglichkeiten – etwa durch Bildung, Teilhabe, Zugang zu Technologie, persönliche Entwicklung oder Unternehmertum. Die Wirkung soll nachvollziehbar und sichtbar werden.
Aus der Idee soll Wirkung entstehen.
Der Human Value Fund bündelt freiwillige Contributions und ermöglicht die Unterstützung überprüfter Projekte.
Es geht nicht allein darum, Geld zu verteilen. Es geht darum, Möglichkeiten zu schaffen, die ohne diese Investition vielleicht nicht entstehen würden.
So entsteht kein Gegensatz zwischen Technologie und Mensch. Sondern ein Kreislauf, in dem technologischer Fortschritt auch menschlichen Fortschritt ermöglichen kann.
Eine Welt, in der wir die Produktivität von Maschinen nutzen, um Menschen mehr zu ermöglichen.
Was können wir dadurch für Menschen möglich machen?
Sie beginnt mit Menschen, die sagen:
Ja. Diese Richtung unterstütze ich.
Die Human Value Charta ist offen für alle. Menschen können sie persönlich unterstützen. Institutionen können sich zu ihren Prinzipien bekennen. Unternehmen können darüber hinaus eine Human Value Contribution leisten.
Charta unterstützenDie Human Value Charta lebt davon, dass Menschen sie sichtbar mittragen. Wer ihre Prinzipien unterstützt, kann sich der Bewegung anschließen und – auf Wunsch – öffentlich als Unterstützer erscheinen.
Die Charta ist für alle.
Die Contribution ist für Unternehmen.
Unterstütze die Human Value Charta und zeige, dass technologischer Fortschritt auch menschlichen Fortschritt ermöglichen kann.